Donnerstag, 19. März 2015

Ich weiß, dass ich nichts weiß


Ich habe manchmal dieses seltsame Gefühl, dass mit irgend etwas wichtiges entgangen ist. Es ist so ein dumpfes Gefühl in der Magengegend, dass mir sagt, dass alle anderen etwas wissen, was mir aus irgend einem Grund entgangen ist. Zuletzt ist es mir mit dem Fotografieren so ergangen: Ich wollte mich verbessern und habe mir Informationen und Tutorials gesucht. Meist habe ich sogar noch "Anfänger" dazu geschrieben. Trotzdem gingen die meisten Ressourcen davon aus, dass ich schon mindestens alle Fachwörter kenne und meist auch noch, was genau sie für meine Kamera bedeuten. Also habe ich gegooglet und gegoogelt und kann jetzt mit etwas glänzen, was ich vielleicht als "gefährliches Halbwissen" charakterisieren würde. 
Aktuell versuche ich, mit diesem Blog zu Wordpress umzuziehen und das hört sich in den meisten Tutorials ziemlich simpel an. Sind diese Blogger etwa magische Einhörner oder gar einfach nur reich? Fakt ist, momentan weiß ich nicht einmal, wo ich genau anfangen soll.
Da wartet noch viel Abreit auf mich. Drückt mir die Daumen. 
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Ganz im Sinne von the3rdvoice neulich, würde ich diese beiden Outfits in die Kategorie "FAIL" stecken. Beim Ersten, dem mit dem schwarzen Culotte-Playsuit bin ich voller Tatendrang rausgegangen in meine Lieblings-Foto-Straße. Kaum hatte ich die Fotos gesehen, wäre ich am liebsten verschwunden. Ich meine, der Look hätte durchaus funktionieren können - wäre ich 15 Zentimeter größer. Beim zweiten Versuch, keine drei Stunden später war ich dann allein und habe versucht, mit dem Handy als Auslöser zu fotografieren. Mein Stativ hatte ich auch nicht dabei und weil beim streamen aufs Handy nicht so viele Einstellungen möglich sind, wirkt das Licht eben scheiße. 
Ich weiß schon, warum ich "Mishaps of a Fashion Blogger" als Tagline benutze. 







Dienstag, 3. März 2015

What the Fuck are Cankles?



Ich befinde mich derzeit in einer experimentellen Hosen-Phase. Mom-Jeans, Culottes, Schlaghose und Jogginghose habe ich schon, aber ehrlich gesagt bin ich sehr versucht, auch noch die "Girlfriend"-Jeans oder 70-Jahre-Hochwasserjeans oder diese komischen Patchwork-Dinger auszuprobieren. Das Problem ist nur; ich habe da nicht so wirklich die Beine dafür. Mich über meine Figur zu beschweren ist eigentlich gar nicht so meine Art - schon gar nicht auf dem Blog. Meine Beine sind auch im Prinzip total okay. Aber hier kommt mein komisches Problem: Cankles.

Urban Dictionary sagt dazu: "The area in affected female legs where the calf meets the foot in an abrupt, nontapering terminus [...]" Oder so in der Art. In Hosen in Knöchellänge wirkt das, als hätte man einfach ein Stück Bein weggelassen. Warum. Ich will doch all diese Hosen probieren? Vermutlich mache ich es trotzdem. 



Pulli - Pull&Bear
Jeans - Bershka
Boots - Vagabond (Emma)
Ketten - Asos, Kleiderkreisel




Samstag, 28. Februar 2015

A Picture of Sophisticated Grace



"Die Sachen sehen alle für sich genommen scheiße aus und zusammen auch", findet mein Freund. Ich glaube er hat es einfach nicht verstanden. Er mag das flauschige Zeug nicht, ich finde es total kuschelig. Er findet Schlaghosen kacke, ich glaube ich bin langsam wieder bereit dafür. Richtig sicher bin ich mir da zugegebenermaßen noch nicht - die Schuhfrage konnte ich bis jetzt nämlich absolut noch nicht klären - aber einen Versuch ist es Wert. Die Hose hat im Sale bei Pull&Bear gerade mal 6€ gekostet. Der integrierte Gürtel wäre zu meiner Grundschulzeit jedenfalls der Shit gewesen. 

Ach ja die Haare. Was soll ich sagen. Öfter mal was neues oder? Ich glaube ich mag es ganz gerne, aber es ist ein wirklich komisches Gefühl, wenn man nach dem Duschen die Haare nicht mehr so zusammenrollen und ausdrücken kann. Das mir gerade das fehlen würde, hätte ich jetzt auch nicht erwartet. 


Pulli - Vero Moda
Hose - Pull&Bear
Schuhe - Bianco
Mantel - Vero Moda
Schal - Only



Donnerstag, 19. Februar 2015

Guess who's back! (Tipp: Es ist nicht Slim Shady.)



Was in der Zwischenzeit geschah:


Liebe Kinder,
schreibt eure Bachelor-Arbeiten nicht, während ihr schon ein weiterführendes Studium aufgenommen habt.

So in der Art lassen sich meine lebenswichtigen Erkenntnisse der letzten Monate zusammenfassen. Es sei denn ihr seid Genies oder hab das Glück, 24/7 durcharbeiten zu können - ich will das mal nicht ausschließen - dann könnt ihr es natürlich trotzdem machen. In den letzten Monaten war mein Leben auf einer Skala von "normaler Student mit Sozialleben" und "Eremit" irgendwo bei "gestresster Eremit mit Anflügen von sozialen Kontakten". 

Irgendwie habe ich es aber trotzdem überstanden und Anfang Februar abgegeben. Seitdem sitze ich hier herum in meinen Leggings aus der zehnten Klasse und dem Pullover, in dem ich zuletzt die Wohnung gestrichen habe und frage mich, wie das noch war, damals, mit dem Mode-Bloggen. Um mich und meinen aus allen Nähten platzenden Kleiderschrank (aka. - ins Schlafzimmer passt schon lange nicht mehr alles.) nicht zu überfordern, habe ich es ruhig angehen lassen, mit einem ganz lässigen Outfit, das ich dann in der Bibliothek getragen habe - man studiert schließlich weiter. 

Die Jogginghose habe ich irgendwann im Dezember bei H&M aufgegabelt und seitdem trage ich sie eigentlich ständig. Sie hat so eine komische Struktur und einen Kordelzug mit goldenen Enden und ich bilde mir ein, damit vorgeben zu können, ich hätte mir morgens beim Anziehen Mühe gegeben. Das ist besonders für Referate um acht Uhr früh der ideale Look. 
Was haltet ihr von Jogginghosenverschnitten? Konnte ich Kompetenz vortäuschen?


Mantel - London Traditional
Pulli - Monki
Joggers - H&M
Sneaker - Asos 

Eieiei, ich brauch dringend einen Haarschnitt. 

Sonntag, 14. Dezember 2014

Der Trierer Weihnachtsmarkt ist in Wirklichkeit ein Absurditäten-Kabinett

Chuckys kleine Schwester. Ihr Blick lässt vermuten, dass sie unter dem Kleid schon die Kettensäge angeworfen hat. Eine verstorbene Seele hat sich in ihr eingenistet und sinnt auf Rache.
Es gibt Freizeitparks und Jahrmärkte, die ihren Zenit einfach überschritten haben. Die Figuren sind nicht mehr süß sondern gruselig und die steifen Bewegungen rufen eher den Clown aus der Saw-Reihe in Erinnerung als fröhliche Kinderbelustigung . Die Souveniers stammen aus einer Zeit (vermutlich so Ende der 90er), als Spruch-T-Shirts wie “Mama GmbH” noch witzig und Stammtische sozial akzeptiert waren. Auch sonst ist alles irgendwie absurd.

Ja, ich weiß, das hat nun wirklich nichts mit Mode zu tun und passt auch sonst nicht so recht in die Lifestyle-Schiene, die ich eigentlich fahre, aber hey – die waren einfach zu witzig, zu creepy und zu absurd, um sie euch vorzuenthalten. Man hätte auch in die Richtung „Ein Tag auf dem Weihnachtsmarkt“ mit niedlichen Shots von Teebechern, Bonbons und Plätzchen gehen können, aber dafür ist zum einen das Wetter zu deprimierend und zum anderen hängen mir die Stände und „Attraktionen“ in Trier nach drei Jahren langsam zum Hals raus. Außerdem habe ich neulich eine Viertelstunde gebraucht, um mich von der Haltestelle Treveris bis zu H&M vorzukämpfen. Besinnlich ist anders. 

Was haben diese Magic Mushrooms mit Rostwürstchen zu tun? Man weiß es nicht.
Das Zombiefrettchen. Mit seinen fiesen kleinen Zähnen im durch Verrottung freigelegten Maul jagt es des Nachts übrig gebliebene Besucher, die ihre Pfandbecher nicht zurück gegeben haben.
Wann war das jemals witzig? Als man Sprüche-Shirts aus der EMP noch gut fand?
Dieses Christkind mit den leeren Augen hat sicher schon viel erlebt. Die immer gleichen Bewegungsabläufe langweilen es. Das Märchen kann es nicht mehr hören. Wie lange noch, bis es Amok läuft? (Hab ich mal erwähnt, das ich Puppen unfassbar gruselig finde?)


 

Donnerstag, 27. November 2014

Kalt und faul: der Look




Ich habe das Gefühl, heute im Bereich des Mobile-Blogging mindestens 10 Schritte nach vorne gegangen zu sein. Empfehlen kann ich es aber nicht wirklich. Stattdessen sollet ihr einfach euer Leben entschleunigen und euch für eure Blog-Arbeit Zeit nehmen, falls ihr das machen möchtet. Leider ist das für mich momentan dank Bachelor und Co. keine Option. Trotzdem kann ich das Bloggen auch nicht ganz ruhen lassen, der Blog ist doch mein Baby und wir haben noch so viele gemeinsame Pläne.

Die heutigen Outfitfotos haben eine ziemliche mobile Odyssee hinter sich, aber immerhin hat es ja noch geklappt. Hier ist also der momentane "Bloggen-von-unterwegs"-Masterplan:
Die Fotos habe ich an der Uni geschossen (man bemerke die architektonische Glanzleistung der Siebziger Jahre), mit meiner neuen Kamera, einer kompakten Samsung Systemkamera. Haupt Kaufargument: Ich kann die Fotos direkt via NFC auf mein Handy übertragen. Dort habe ich sie dann mit VSCOCam bearbeitet, dass ich zwar nicht Photoshop, aber ich finde es schlägt sich verdammt gut für eine App. Der ursprüngliche Plan sah vor, sie direkt über die Blogger-App in einen Eintrag zu laden, aber die App kam damit nicht besonders gut klar. Ehrlich gesagt, für eine Google-Anwendung ist die App ziemlich schwach. Glücklicherweise fand mein folgendes Seminar in einem PC-Pool statt als habe ich die Bilder in die Cloud gepackt und vor dem Seminar dann endlich in den Eintrag geladen. 
Gesamtdauer der Aktion: 12 bis 17 Uhr. Das Meiste davon habe ich mit dem gelegentlichen Starren auf Ladebalken verbracht, während ich mich von irgendwas mit Wissenschaft und Medien berieseln lassen habe. Ingesamt eine endlose Dateienschieberei. Jetzt sitze ich zu Hause und überarbeite den Text. Vor Leuten, die ganze Einträge am winzigen Smartphone verfassen, habe ich verdammt viel Respekt. 


Beanie - Pretty Sucks
Schal - Pieces
Jacke - Topshop
Shirt - Noisy May
Boots - Dr. Martens


Sonntag, 2. November 2014

Back to Uni - Week in Outfits


In weiser Voraussicht, dass die erste Uniwoche vermutlich mal wieder unnötig viel Stress mit sich bringt, habe ich gleich im Voraus ein Blogpost geplant, der sich eher nebenbei erledigen lässt und siehe da: Es war wirklich stressig und der Stress war wirklich unnötig. Meist resultierte er daraus, dass in der ersten Uniwoche Leute an der Uni sind, die sich sonst nie blicken lassen, kombiniert mit Unmengen hoffnungsvoller Erstis, die die Mensa ausprobieren wollen. (Das führt dazu, dass ich mich regelmäßig zurückhalten muss, um niemanden an seinem ersten Tag zu verschrecken und "NEIN, NICHT DIESE NUDELN, DIE SIND IMMER VERKOCHT" zu schreien und außerdem zu sehr langen Schlangen.) Nach einer Woche informationsarmer Informationsveranstaltungen fängt nun die Arbeit so langsam an einzutrudeln*, aber mein Stundenplan ist noch immer nicht klar. I love it. 

Außerdem scheint meine Uni die so ziemlich letzte im Universum zu sein, die in dieses Wintersemester startet. Ob meine Outfitideen á la "Back to School" also noch irgendjemandem in dieser Hinsicht nützen ist zu bezweifelt, aber man muss ja auch in der zweiten Woche noch Kleider tragen. Auch wenn das bei mir oft weniger ambitioniert und mit mehr Leggins und Pulli-Kombos ausfällt. 


Bluse - Bershka
Kleid - Mod Dolly
Schuhe - Tamaris


Pulli - Bershka
Hose - Topshop
Schuhe - Bershka


Shirt - In Flames
Hose - Asos
Schuhe - Bershka


Shirt - Cooperative
Rock - Cooperative
Schuhe - Topshop

*Von der verdammten Bachelor-Arbeit reden wir gar nicht erst.